Lauf Forrest Lauf! Oder ab wann viel einfach zu viel ist.

Sicherlich kennt jeder von euch die Szene bei Forrest Gump, in der er einfach sein Haus verlässt und drauf los rennt. Um genau zu sein, von Küste zu Küste, 3 Jahre lang, 2 Monate, 14 Tage und 16 Stunden.

Manch einer hat sich hier bestimmt gedacht, "Ha! Das würde ich auch gerne mal machen!" und der andere wiederum "OMG! Ist der wahnsinnig??? Mir reichen meine 2, 3 Läufe in der Woche!"

 

Aber kennen wir dieses Gefühl nicht auch, wenn es um Wettkämpfe geht?

Gegen Mitte des Jahres wurde ich von meinen Mädels in der Trainingsgruppe gefragt, wie viele Wettkämpfe ich heuer insgesamt geplant habe. Ganz stolz antwortete ich daraufhin - 6 vielleicht auch 7, wobei mein Halbmarathon im Oktober der Hauptrun sein sollte. Die Reaktionen hätten nicht unterschiedlicher sein können.

Die einen fanden das bereits viel zu viel, die anderen waren völlig unbeeindruckt und fanden es viel zu wenig.

Eine Freundin aus der Gruppe läuft in diesem Jahr sogar zwischen 30 und 40 Wettkämpfe! 

 

Doch ab wann ist denn viel zu viel?

Ab wann kann unser Körper einfach nicht mehr mit dem mithalten, was wir möchten und schaltet auf "Durchzug"?

Kann man sich ab einer bestimmten Anzahl von Wettkämpfen überhaupt noch optimal darauf vorbereiten? Oder baut der Körper sogar ab, weil ihm die nötige Regeneration fehlt?

 

Vielleicht sollten wir aber auch alle wie Forrest Gump einfach los laufen, so lange wie uns unsere Beine tragen und es uns Spaß macht...

 

Ich will eure Meinung wissen! :)

Also: Auf die Plätze, fertig.... LOS Kommentieren!!!!

 

LG Eure Adina

 

 

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Kommentare: 5
  • #1

    Josef (Montag, 31 Oktober 2016 14:57)

    40 Wettkämpfe im Jahr ist absoluter Wahnsinn. Das kann niemand auch nur einigermaßen seriös bewältigen und sich auch noch drauf vorbereiten. Wenn ich wirklich mit Ambitionen am Start stehe und nicht nur mitrollen will, sind 12 - 15 für mich persönlich die absolute Grenze.

  • #2

    Sylvia (Montag, 31 Oktober 2016 23:00)

    Ich habe im "Laufe" der Jahre gelernt, dass mir regelmäßiges Laufen richtig gut tut - ich habe allerdings auch selbst am eigenen Körper erfahren müssen wie wichtig es ist Pausen einzuhalten. Als ich vor Jahren noch täglich lief hatte ich permanent irgendwelche "WEHWECHEN" am ganzen Körper. Mittlerweile Laufe ich 3 - 4 mal wöchentlich - "WEHWECHEN" habe ich schon seit Jahren keine mehr.

  • #3

    Silvia (Freitag, 04 November 2016 15:23)

    Wenn man sich vernünftig auf gewisse Wettkämpfe vorbereiten will, genügen meiner Meinung nach 3-6 Bewerbe.
    Maximum 2 Marathons pro Jahr und vl den einen oder anderen Lauf als Vorbereitung. Der Körper braucht auch Zeit zum regenerieren. Aber ich kenne auch ganz viele Läufer, die mehr als 10 Wettbewerbe im Jahr laufen und der Körper macht gut mit.
    Ich glaube, es ist sehr individuell!
    Es soll trotzdem noch Spaß machen!

  • #4

    Mikey, der kleine Bergesel (Freitag, 04 November 2016 15:54)

    Jeder von uns tickt anders und das ist gut so. Mir reichen 2 "Hauptbewerbe" pro Jahr, so richtige Highlights: "Der große Tag" soll ja auch etwas Besonderes sein . Im Vorfeld jeweils zwei Vorbereitungswettbewerbe zum Einstimmen und zur Formüberprüfung ergeben bei mir insgesamt 6 Bewerbe pro Jahr.

  • #5

    Markus (Freitag, 04 November 2016 23:15)

    Die Frage ist nicht an wie vielen Laufveranstaltungen man teilnehmen sollte, oder wann es zu viel ist. Meiner Meinung nach ist es für einen untrainierten Menschen schon zu viel bei nur einem Wettlauf mitzumachen, wenn er über sein Niveau hinaus läuft. Aber bei einer gut trainierten Person ist es sicherlich ohne Probleme möglich in relativ kurzen Zeitabständen mehrere Laufbewerbe zu absolvieren. Die Frage ist nur, ob der Körper und der Kopf dafür bereit ist. Für mich persönlich ist zB ein 10km-Laufbewerb eine super Trainingseinheit. Ein Idealfall ist es, wenn ich den Wettlauf in meinen Trainingsplan einbauen kann und da sind 10km-Distanzen derzeit ideal. Ohne Plan dahinter würde ich es mich nicht so machen trauen.. hhmm.. sonst schwierig zu beantworten.. diese Frage sollte sich jede/r selbst beantworten.. sagen wir so: Zu viel ist, wenn einem alles wehtut danach und man tagelang pausieren muss...