Better together? Or better alone?

 

 

Habt ihr euch schon mal bei einem eurer Wettkämpfe umgeschaut und darauf geachtet, was für Läufertypen um euch sind?

 

Es gibt beispielsweise die Ambitionierten, die mit Knopf und Musik im Ohr die Außenwelt abschirmen und ihren Run des Lebens laufen (so scheint es zumindest ;) ).

 

Dann gibt es die Gemütlichen, die teilweise zu dritt, zu viert, in einer Reihe rennen und dabei auch noch ihren Kaffeeklatsch abhalten. 

 

Und dann gibt es noch die Pacemaker, d.h., die gute Freundin oder der gute Freund, die nebenher oder etwas voraus laufen, einem helfen, anspornen und wenn nötig über die Ziellinie schleifen.

Vor ein paar Tagen hat mich eine Freundin gefragt, ob ich sie bei ihrem ersten Halbmarathon begleiten würde. Natürlich habe ich nicht lange nachgedacht und zugesagt.

Erinnere mich nämlich noch gut an meinen aller ersten 21 km Lauf. Bis heute immer noch mein Lieblingsrun. Und das nicht weil die Strecke so super schön war oder ich überhaupt diese Distanz mal geschafft habe.

 

Nein, es lag ganz und allein an der Tatsache, dass auch ich meine persönliche Pacemakerin hatte, die mir zur Seite stand. Somit war ich während dem Lauf genug abgelenkt, um nicht ständig darüber nachzudenken, was ich mir hier gerade freiwillig antue. Es kamen auch immer wieder hilfreiche Tipps, was und wann ich beispielsweise trinken soll (wenn sie mir nicht sogar die Becher selbst an der Labestation holte und mir ein Getränk nach dem anderen reichte) oder wie ich die langsam aufkommenden Knieschmerzen zumindest teilweise unter Kontrolle halten konnte.

Wir schwelgen auch heute noch gemeinsam in unseren Erinnerungen und ich glaube nicht, dass mein Run ohne sie so gut geworden wäre. 

 

Daher kann ich offen und ehrlich sagen, dass ich auf jeden Fall der Meinung bin: Better Together!

Selbst wenn sich während einem Lauf jemand fremdes an mich ran hängt (hatte ich heuer beim NÖ Frauenlauf) und mich sozusagen als Pacemakerin verwendet, ist das ein Ansporn für mich diese Person so gut es geht mit zuziehen und vor allem auch mein Bestes zu geben. Da war es für mich auch selbstverständlich, ihr meine kleine Wasserflasche zu reichen, damit sie sich bei der Affenhitze ebenfalls etwas abkühlen konnte. Laufen verbindet eben!

 

Wie sieht es bei euch aus? Lauft ihr lieber allein? Oder profitiert ihr auch von einem Lauf zu zweit?

 

Lasst es mich wie immer in den Kommentaren wissen!

 

LG Eure Adina

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Kommentare: 3
  • #1

    Michael (Donnerstag, 17 November 2016 10:38)

    Gerne bin ich mit einem meiner Laufkumpels (Andi, Christian, Franz.....) unterwegs. Viel tratschen und andere Leute "ausrichten" steht dabei im Vordergrund.
    Am liebsten lauf ich allerdings mit meiner Sylvia - gemütlich und über alles labernd was in einer Familie mit 4 Kindern halt so anfällt (sonst is ja e wenig Zeit dafür).

  • #2

    Markus (Donnerstag, 17 November 2016 17:37)

    Better Together!! Für mich ist Laufen kein Einzelsport, auch wenn ich oft alleine trainiere (bzw. trainieren muss), nutze ich jede Gelegenheit, um mit Freunden gemeinsam zu laufen, da es in der Gruppe einfach viel mehr Spaß macht! Und das gilt nicht nur im Laufsport, sondern in vielen Sportarten. Sport verbindet :)

  • #3

    Sandra (Dienstag, 17 Januar 2017 12:48)

    Better Together! Ich freue mich immer wieder in der Gruppe zu laufen es motiviert einfach mehr, aber genauso freue ich mich oft nach einen stressigen Arbeitstag auch mal alleine Laufen zu gehen. Ich freue mich heuer schon auf einige Events die ich mit ganz lieben Freunden bestreiten werde. lg